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Artikulationstherapie (van Riper)


Die Grundlage der Therapie liegt für Van Riper in der Erkenntnis des Patienten, daß seine Artikulation gestört und Mithilfe zur Behebung dieser Störung notwendig ist. Danach sollte jeglicher Verursachungsfaktor ausgeschlossen oder so weit wie möglich reduziert werden. Hierauf folgt die eigentliche Lautkorrektur.


Sie besteht aus folgenden Stufen:



  • Identifikation des falschen und des korrekten Lautes

  • Abfühlen und Vergleichen des eigenen falschen Lautes mit dem Standardlaut

  • Lautproduktion wird so lange verändert (angenähert), bis der Standardlaut gebildet ist

  • Stabilisierung und Gewöhnung an die neue Art des Sprechens.

  • Der Laut wird anfangs isoliert geübt, damit sich der Patient besser auf seine kinästhetischen und akustischen Merkmale konzentrieren kann

  • Danach folgt die Silben-, Wort- und Satzebene. Auf jeder dieser Ebenen erfolgen Übungen, die von der Identifikation des falschen Lautes (Hörübungen) bis zur korrekten Anwendung des Lautes reichen.

Van Riper empfiehlt, denjenigen Laut zuerst anzugehen, der die meisten Schlüsselwörter aufweist (Wörter, in denen der Laut bereits korrekt gebildet werden kann und am leichtesten zu sprechen ist).




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